Hausnotruf Schnelle Hilfe im Notfall

By | 8. Juli 2018

Hausnotruf  Schnelle Hilfe im Notfall

Hausnotruf Schnelle Hilfe im Notfall – Sie fragen sich, ob ein Hausnotruf Ihnen oder einem alleinstehenden Familienangehörigen im Notfall helfen könnte? Schieben Sie dieses Thema auf keinen Fall auf bis etwas passiert. Denn mit der Ruf Hilfe können Senioren, Kranke mit Anfallsleiden und Menschen mit Behinderung zu jeder Zeit selbst Hilfe anfordern, wodurch sie länger ein selbst bestimmtes Leben im eigenen Heim führen können. In diesem Beitrag erfahren Sie, was Sie über den Hausnotruf wissen sollten.

Hausnotruf: Funktionsweise am Beispiel des Funkfingers

Der Funkfinger ist ein aktiver Hausnotruf. Die Person trägt ein Armband oder ein Halsband, das mit einer Taste ausgestattet ist. Falls ein Notfall eintritt, muss die Person die Taste drücken. Über Funk aktiviert das Gerät die Telefonstation in Haus oder Wohnung. Diese beginnt automatisch ein Telefonat und schaltet zusätzlich die Freisprecheinrichtung ein. So kann die Person ohne Telefonhörer mitteilen, dass etwas vorgefallen ist. Eventuell laufende Gespräche über die Leitung werden unterbrochen. Sind Angehörige nicht erreichbar, startet das Gerät weitere Anrufe, zum Beispiel zum Bereitschaftsdienst des Anbieters. Diese Einstellungen sind variabel und geräteabhängig.

Neben dem Funkfinger existieren Modelle mit Sensoren. Sie registrieren zum Beispiel Stürze oder eine Rauchentwicklung und lösen dadurch den Anruf aus. Da die Freisprecheinrichtung hochsensibel ist, kann sich die Person auch aus einigen Metern Entfernung verständigen. Der Begriff Notfall ist übrigens variabel. Der Funkfinger kann Sie mit unterschiedlichen Kontakten verbinden, darunter:

– Angehörige
– Nachbarn
– Bereitschaftsdienst des Anbieters
– Hausarzt
– Pflegedienst
– Rettungsdienst
– Reinigungskräfte
– Einkaufshilfen

Sicherheitsuhr als Hausnotruf

Stattdessen können Sie auch ein passives System einrichten, die sogenannte Sicherheitsuhr. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass die Person regelmäßig eine Taste betätigen muss, zum Beispiel im 24-Stunden-Rhythmus. Dadurch kommuniziert sie ohne Gespräch, dass alles in Ordnung ist. Die Taste befindet sich in der Wohnung und nicht am Körper. Falls die Taste nicht rechtzeitig betätigt wird, weiß der Notdienst sofort Bescheid. Zunächst wird er versuchen, die Person telefonisch zu erreichen. Nimmt niemand den Anruf entgegen, folgt unmittelbar darauf ein Hausbesuch.

Tipps für den Kauf

Wägen Sie gut ab, welches System in Ihrem Fall am besten weiterhilft. Als Anbieter stehen Ihnen unter anderem die Johanniter, das DRK und die Caritas zur Verfügung. Was Sie immer benötigen, ist ein funktionierender Telefonanschluss oder eine vergleichbare Verbindung wie VoIP oder Mobilfunk. Um bei Stromausfällen gewappnet zu sein, sollten Sie ein Gerät mit Akku auswählen, doch die sind meist sowieso dabei. Stellen Sie an Telefonleitung und Gerät sicher, dass eine Störung niemals unbemerkt bleibt.

Ein wichtiger Auswahlfaktor ist die Sendereichweite. Bei großen Häusern mit Grundstück müssen Sie eine größere Funkdistanz absichern als bei einer Zwei-Zimmer-Wohnung. Für aktive Betroffene könnte unter Umständen ein mobiles Notrufsystem sinnvoller sein als ein Hausnotruf. Neben dem obligatorischen Haustürschlüssel können Sie beim Anbieter Daten wie Krankheitsgeschichten, Medikamentenlisten und sonstige relevante Informationen hinterlegen. Das hilft den Helfern, der Person im Notfall schneller mit den richtigen Maßnahmen zu helfen.

Leistungen der Pflegekassen

Unter bestimmten Umständen übernehmen die Kassen (Teil-)Kosten für das Hausnotruf-System. Mögliche Gründe für eine Kostenübernahme sind eine Pflegestufe oder ein Pflegegrad, außerdem sollte die Person allein leben. Gegebenenfalls bietet Ihnen die Kasse für Ihren Fall auch andere Möglichkeiten an

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